Flüssiggastanker Hong Xiang 9

Baukasten der Fa.     ( TianJie Models )
Firmensitz:
Tian Jie Modelle Co. Ltd – Nr. 91 Zhongxin Straße – Shiwan- Foshan Guangdong China
Maßstab                        1 : 100
Länge                             99,96 cm
Breite                             14, 8 cm
Höhe                               27,5 cm
So, der Baukasten ist da ……………… sieht mal wieder nach viel, viel Arbeit aus damit daraus mal ein schicker — Flüssiggastanker wird. Der Weg ist ja bekanntlich das Ziel; denn weil einfach – einfach nicht mein Ding ist.

Komplettbaukasten. 
Der Baukasten enthält:
Fertig – Rumpf, Antriebsteile, Ruder, Messing – Schiffsschraube, Beschlag- und Zubehörteile, Messing – Ätzteile. Also alles was zum Bau benötigt wird.
Farben, Kleber, Motor und Elektronik sind im Baukasten nicht enthalten.
Teile wie Stevenrohr, Ruder sind bereits im Rumpf eingebaut und das Deck ist bereits einlaminiert. Alle Beschlagteile und Zubehörteile  sind einzeln auf Schaumstoff verpackt und  eingeschweisst.
Die Bauanleitung ist 31 Seiten stark, sehr übersichtlich und mit ausführlichen Detailbildern bestückt.
Hier ein kleiner Auszug aus der Bauanleitung:

      Bauplan     >>>        

 

Fazit:
Alle ABS – Messing – Fitting – Teile des Baukasten sind sehr, sehr sauber hergestellt, einzeln in Folie und auf Schaumstoff verpackt und eingeschweißt. Für mich einer der “ Besten “ der zur Zeit auf dem  Markt ist.

Original

LNG Tanker  Foto: Höegh

Beispielhafte Illustration eines LNG Tankers mit Kugeltanks ( Schnittbild )
Quelle Wikipedia

Schnittbild beider LNG Tanksorten     
Quelle Wikipedia                                                                         

Grundsätzlicher Aufbau eines Strahltriebwerkes 
Quelle Wikipedia    
                                               
Querschnitt eines Scot 8000 Spezialtankers.
Die Kurzform SCOT 8000 ( Safety Chemical Oil Tanker ) steht für eine Serie von Produkten- und Chemitanker spezieller Bauweise mit einer Tragfähigkeit von 8.000 Tonnen.
Die Tankschiffe werden von zwei voneinander getrennten Antriebsystemen in seperaten Maschinenräumen sowie zwei voneinander getrennten Propellern und Ruderanlagen angetrieben und manöveriert. Zusätzlich werden sie mit einer Doppelhülle gebaut. Das gesamte Konzept macht sie mit zu den sichersten Tankern der Welt.
Quelle  Wikipedia  

Also los geht es…………………………..!!!!!!!!

Baubeginn Modell

Nachdem der Baukasten entpackt , alle Teile gesichtet ,sich mit der Bauanleitung ( sehr übersichtlich )  vertaut gemacht, geht es nun zuerst an den Bau der Füsse. Habe mich dieses Mal für “ Pallen „ entschieden; denn der Mensch liebt ja die Abwechslung. Mich störte einfach nur der “ Einheits- Schiffs – Ständer „.
Eine Palle  ( auch ein  Pall ) ist eine Trage- und Hebevorrichtung beim Schiffsbau, wobei  – Kielpallen ( auch Kielstappel genannt ) und Kimmpallen – unterschieden  werden. Die Kimmpallen sind auf der tragenden Oberseite beweglich, um sich der Form des Schiffsrumpf anpassen zu können. Die Kimmpallen liegen meistens dort am Schiffboden an, wo er in einem Bogen zur seitlichen Bordwand übergeht.  
 Pallenbau
Für den Bau der Pallen besorgte ich mir im Baumarkt Quadratleisten der Stärke 100 x 100 mm.
Ein Pall besteht für dieses Modell aus 15 Einzelleisten ( incl. Kimmpall ). Sie haben eine  Länge von je 700 mm.

Vor dem Zusammenbau der Pallen

Die zusammengebauten Pallen im Rohzustand

Die erste Anprobe der Pallen

Spritzen der Pallen

Früher habe ich als Farben – Belton Spectral Ral Lackspray – oder auch Dupli Color –  benutzt. Da sich aber diese Farben für mich als nicht geeignet erwiesen ( zu wenig Pikmente, verlaufen schnell, keine gute Deckung, zu lange Trockenzeiten ) wurden alle Restfaben von mir eingesaft.
Für das “ Spritzen “ der Pallen habe ich eine Farbe ( Lehmbraun ) wieder aktiviert ………. und siehe da, es bewahrheitete sich die Farben sind für mich nicht verwendbar. Trotz saugfähigem Untergrund , keine gute Deckung und Trocknung. Dieses hat sich wieder mal bestätigt; denn nach einem Tag Trockenzeit mussten die Pallen ein zweites Mal gespritzt werden. Ein einmaliges “ Spritzen “ reicht einfach nicht. Mit diese “ Zeitverzögerung“ muss man einfach bei diesen Farben rechnen.

So, fertig zweite Anprobe.  Sitzt und sieht ja ganz gut aus. 
Fazit:
Werde also weiterhin die für mich bewährten “ Belton Molotow Premium “ Farben benutzen. Da kommt einfach nichts anderes infrage. Allerdings einen kleinen Nachteil gibt es hierbei doch. Diese Farben sind nur in matt erhältlich. Wenn man Glanz haben möchte muss man zusätzlich “  Clear coat gloss “ verwenden. Aber damit kann ich sehr, sehr gut leben.
Teil – Komponenteneinbau:
Weiter geht es nun mit dem Einbau des Motors, der Welle, der Schiffsschraube des Ruders, des Servos. Die restlichen Komponenten werden zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut.

Motor: RS 540 RH 4,5 bis 15 V 0,62 A —   Servo: Robbe S 3003 — Schraube: 4 flügelig Messing —  Ruder —  WellenkupplungWelleServohalterungMotorhalterung 

Nachdem nun die Teil – Komponenten eingebaut sind geht es nun ans
Spritzen des Rumpfes 
Die Wasserlinie wird in – Gesa Black Rot- und der Rumpf in – Swet 100 traffic rot – gespritzt. Die Wasserlinie wird nun mit dem “ – Marker – “ angezeichnet und abgeklebt. Der Marker ist in der Höhe verstellbar, also für jedes zu bauende Modellschiff geeignet.

Nachdem die Wasserlinie  fertig ist wird der Rumpf zum “ Spritzen “ vorbereitet.

Es hat sich wieder mal mit aller Deutlichkeit gezeigt: Die Farben sind einfach einmalig und unübertreffbar. Da kann beim “ Spritzen “ einfach nichts schiefgehen.

Spritzarbeiten beendet. Nun geht es zum Ausrüstungs – Kai zur  ………
Fertigung der Aufbauten
Schiffsteile

Foto Wikipedia
1. Der Schornstein ist für die Abgase des Schiffsmotors notwendig
2. Das Heck bezeichnet den hinteren ( achternen ) Teil des Schiffes
3. Der Propeller, auch Schiffsschraube genannt, dient dem Antrieb des Schiffes; dahinter befinndet sich das Ruder.
4. Die Backbordseite ist die – vom  Heck zum Bug gesehen – linke Seite ( nachts durch rotes Licht gekennzeichnet )
5. Der Anker dient dem  Halt des Schiffes im  Wasser, wenn es nicht fährt.
6. Der Bugwulst zur Verbesserung der Strömungseigenschaften senkt den Treibstoffverbrauch.
7. Der Bug ist das Vorderteil des Schiffsrumpfes.
8. Das Oberdeck ist das Deck, das den Rumpf nach oben abschließt.
9. Die Aufbauten bezeichnen alle Aufbauten oberhalb des Oberdeckes.
……… Die Steuerbordseite ist die – vom Heck zum Bug hin gesehen – rechte Seite des Schiffes ( nachts durch grünes Licht gekennzeichnet )
Quelle Wikipedia
Aufbaubeginn
Wie schon erwähnt sind alle Zubehör – und Beschlagteile für das Modellschiff sauber auf Schaumstoff liegend in Plastiktüten eingeschweisst und gekennzeichnet.

Nachdem nun ein Teil des  Aufbaus im Rohzustand fertig ist, geht es an den Bau der Reeling und der überigen Aufbauten.
Sorry, aber der  Weiterbau verzögert sich durch Umbauarbeiten in der Werft.
Umbauarbeiten in der Werft erledigt und weiter geht es……………die neue Werkzeug und Ersatzteil – Wand

Die Löcher für die Reelingstützen werden gebohrt ( 0,6 mm ) und ein Teil der Reeling wird angebracht

Zwei Umrandungsringe für die Gastanks fehlten im Bausatz. Sie mussten daher angefertigt werden.

Nachdem die Umrandungsringe angepasst sind wurden sie gespritzt

Es wurde noch eine Teilreeling am Bug angebracht

Vorfertigung der Rettungsboot – Halterungen und einiger Beschlagteile

So nun werden die Beschlagteile mit Farbe versehen und anschließend eingebaut

Die gespritzten Beschagteile sind nun am Schiffs – Aufbau eingebaut. Der Aubau ist fertig.

Nun werden die Arbeiten am Bug und Heck im Angriff genommen. Anschließend werden Name und Anker angebracht.

Nun geht es an den Bau des Laufsteges der sich über die gesamte Länge des Tankers zieht.  Anschließend geht er in die Lakiererei.

War schon ein hartes Stück Arbeit ……………………. Nun werden die Stelzen gefertigt auf den dann der Laufsteg ruhen soll.
Nachdem auch dieses erledigt ist, wird nun das Rohrleitumgs – System gefertigt, angepasst und gespritzt.

Der Einbau des Rohrleitungs – Systems und des  Laufsteges. Kurz vor seinem Stapellauf und der Fertigstellung.

So, der Reedereiname  “ UD Ship “ ist nun auch angebracht. Fehlt nur noch die Fahne und die Besatzung.